Auf dieser Seite der Freien Wählergemeinschaft Syke möchten wir Ihnen in loser zeitlicher Folge Informationen rund um die Aktivitäten der Freien Wählergemeinschaft Syke zur Verfügung stellen.

Wir hoffen, damit Ihr Interesse zu wecken und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Gut Ding will Weile haben

Der am 9. Oktober 2019 durch die FWG SYKE gestellte Antrag wurde jetzt Realität. Die Stadt Syke rüstet ihre neun Ortsfeuerwehren mit Defibrillatoren aus.

Langjähriger Okeler Ortsbürgermeister übergibt das Staffelholz

Eine Ära geht zu Ende. Jürgen Schmock, bisheriger Ortsbürgermeister der Ortschaft Okel, übergibt die Verantwortung des Ortsbürgermeisters aus Altersgründen an Marlene Früchtenicht. Dies wurde auf der Sitzung des Ortsrates Okel am 31.08.2020 einstimmig beschlossen. Jürgen Schmock wird bis zum Ablauf seines Mandats als stellvertrender Ortsbürgermeister fungieren und in dieser Position die neue Ortsbürgermeisterin unterstützen.

Jürgen Schmock gehört seit 1981, also seit 40 Jahren dem Ortsrat Okel an. 12 Jahre davon war Jürgen Schmock in der Position eines stellvertretenden Ortsbürgermeisters tätig und seit 22 Jahren als Ortsbürgermeister. Mit nunmehr 75 Jahren möchte Jürgen Schmock kürzertreten und das Amt seiner bisherigen Stellvertreterin als Nachfolgerin übergeben. Damit ist für eine möglichst große Kontinuität gesorgt.

Wir danken Jürgen Schmock für die engagierte Ausübung seines langjährigen Ehrenamts und wünschen ihm für die Zukunft alles gute.

Marlene Früchtenicht wurde von den Mitgliedern des Ortsrates einstimmig zur neuen Ortsbürgermeisterin gewählt. Die hinterlassenen Fußstapfen von Jürgen Schmock  sind groß, aber wir haben mit Marlene Früchtenicht eine exzellente Nachfolgerin für das Amt der Ortsbürgermeisterin.

Es knallt immer!

Der Ortsbürgermeister der 3-Dörfer-Gemeinschaft Osterholz, Gödestorf und Schnepke fordert die Behörden seit Jahren auf, die bestehende Gefahrenstelle Einmündung Gödestorfer Straße auf Gödestorfer Damm umzubauen. Diese Forderung erhält aktuelle Dringlichkeit, durch zwei schwere Unfälle innerhalb weniger Tage.

Über die aktuelle Situation wurde in der Kreiszeitung und im Weserkurier ausführlich berichtet.

Eine gute Tat!

Nach dem Brand am 22.4.2020 im Wohnpark/Seniorenheim in der Waldstraße mussten die dortigen Bewohner/-innen ihre Räumlichkeiten schlagartig verlassen. In vielen Räumlichkeiten ist das Hab und Gut verbrannt bzw. unbrauchbar. Die Ratsfraktion der FWG hat sich spontan für eine Unterstützung und Hilfe entschieden. Viele Gegenstände für den alltäglichen Gebrauch wurden von uns gespendet und dem AHS am 4.5.2020 über meine Person übergeben.
Gleichzeitig wurde dem AHS-Team für den unermüdlichen Einsatz ein großes „Dankeschön“ ausgesprochen und eine kleine Aufmerksamkeit überreicht.

“Eine gute Idee ist eine gute Idee”

Eine gemeinsame Aktion zu Ostern für einen guten Zweck. Die Corona-Krise trifft bedürftige Menschen derzeit mit voller Wucht. Aufgrund der aktuellen Situation hat die Tafel Syke vorerst ihre Türen geschlossen.

Mit einer spontanen gemeinsamen Aktion konnten wir am Ostersonnabend Tafelkunden mit einer Lebensmittelspende und einer Osterüberraschung für Kinder unterstützen und Freude bereiten.

Unglaubliche über 900 liebevoll gepackte Lebensmitteltüten beweisen, dass die gesellschaftliche Solidarität und der Zusammenhalt stärker sind, als äußere Einflüsse, die uns zur Zeit auf eine harte Probe stellen.

Wir sind dankbar für das gelebte Gemeinschaftsgefühl.

Allen Spendern und Helfern, sowie den Mitorganisatoren Suse Laue und Pastor Michael Martens (FeG) herzlichen Dank. Ihr seid toll!

Gabriele Beständig

FWG Syke: Straßenausbaubeiträge abschaffen

Die Straßenausbaubeiträge sind bundesweit in die Diskussion gekommen. Ihre Erhebung wird von den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern immer weniger akzeptiert. Deshalb haben einzelne Bundesländer wie z. B. Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die Erhebung abgeschafft. In Bayern erstattet das Land den Kommunen sogar die Straßenausbaukosten.

Die Grundstückseigentümer haben nach der Satzung der Stadt Syke Straßenausbaubeiträge teilweise in fünfstelliger Höhe und bis zu 75 % der Straßenausbaukosten zu zahlen.

Sie empfinden die Erhebung auch deshalb als ungerecht, da die Anlieger an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen keine Beiträge zahlen und andere Eigentümer die Straße mit U + I –Mitteln aus dem Stadthaushalt unterhalten bekommen.

Deshalb hat die FWG folgenden Antrag an den Rat der Stadt Syke gestellt:

Die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen wird mit sofortiger Wirkung abgeschafft.

Da die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen im Grunde alle Bürgerinnen und Bürger betrifft, die Eigentümer eines Grundstücks an ausgebauter Straße sind, wird der einzelne Bürger nicht mit einem unverhältnismäßig hohen Ausbaubeitrag belastet, sondern die Lasten werden über den Stadthaushalt gleichmäßig auf viele Schultern verteilt.

Es ist zu bedenken, dass es keinen Bereich gibt, der die Bürger so sehr in die finanzielle Pflicht bzw. Überforderung nimmt.

FWG-Kohltour mit Fortbildung 2020 in Gessel

“Schluck” war nicht wirklich gefragt am letzten Freitag, als sich 18 FWGler am Spreekenhoff zur einstündigen Kohltour mit Besichtigung und anschließendem Essen trafen. Dafür war die Tour zu kurz mit nur 100 m einschließlich Rückweg zum in der Nachbarschaft gelegenen alten Feuerwehrhaus. Also keine Herausforderung. Dafür war das, was uns Stadtbrandmeister Stefan Schütte zeigte und erläuterte, äußerst interessant. Die Stadtfeuerwehr Syke plant den Aufbau einer eigenen Logistik-Einheit. Für diese Gruppe konnte bereits ein Wechselladerfahrzeug günstig erworben werden, das eigens für uns nach Gessel gebracht worden war und gebührlich bestaunt wurde. Normalerweise ist dieses Fahrzeug im neuen Feuerwehrhaus Gessel-Ristedt untergebracht. Ebenso zeigte Herr Schütte uns einen Container, der ebenfalls günstig erworben werden konnte. Dieser wird nach einem Innenausbau in Zukunft für Lagebesprechungen vor Ort genutzt werden.

Anschließend durften wir uns auch den alten Versammlungsraum der Feuerwehr ansehen, den nun der örtliche Heimatverein für seine Veranstaltungen nutzt. Der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Gessel-Leerßen, Josh Schulte, erläuterte das neue Nutzungskonzept und betonte, dass die Räume des ehemaligen Feuerwehrhauses auf keinen Fall die Gastronomie vor Ort als Dorfgemeinschaftshaus ersetzen sollen, sondern  als Versammlungsraum für verschiedene Gruppierungen im Ort dienen sollen, sei es als Treff für die Dorfjugend oder als Begegnungsstätte für die Senioren. Dieser Zweck soll sich auch im neuen Namen für das Haus widerspiegeln. Dem Heimatverein schwebt vor, das Haus umzubenennen in „Us Dörpshus“.

Nach soviel Information gab es während des zünftigen Kohlessens im Spreekenhoff genügend Gesprächsstoff für den Abend.

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Ist das die langfristige Rettung für das Hallenbad Barrien?

Der Förderverein Barrier Hallenbad e. V. betreibt seit 2017 ehrenamtlich und mit großen Engagement erfolgreich das Barrier Hallenbad. Der Verein hat bei der Stadt Syke – sie ist weiterhin alleiniger Eigentümer des Bades – einen Antrag auf einen Zuschuss zu einer Generalsanierung des fast 50 Jahre alten Bades gestellt und dazu folgenden Finanzierungsplan vorgeschlagen:

Arbeitsleistungen des Vereins  und Spenden

300.762 €

Zuschuss der Stadt Syke

476.000 €

Max. Förderung durch die EU –  ZILE

500.000 €

Kreditaufnahme des Vereins (Laufzeit 15 J.)

342.665 €

Gesamtinvestition

1.619.427 €

Durch die Sanierung würden voraussichtlich folgende Wirkungen eintreten:

  • Betrieb des Hallenbades für die kommenden 25 Jahre sichergestellt,

  • Energieverlust um 65% gesenkt,

  • Wärmeverbrauch um 68% verringert,

  • Stromverbrauch um 30% verringert,

  • CO-2-Ausstoß um 25% reduziert,

  • Wasserverbrauch um 25% geringer.

  • Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern würden sich erhöhen, da die Anzahl der zulässigen Besucher/Stunde durch die Sanierungsmaßnahmen steigen würde.

Da die Stadt für das Hallenbad Syke mit einem Sanierungsaufwand von 10 Millionen Euro rechnet, sind die 476.000 Euro für die Sanierung des Barrier Bades geradezu „ein Schnäppchen“.

Die Verwaltung der Stadt hat sich gegen diesen Antrag ausgesprochen. Deshalb hat die FWG Syke einen Antrag an den Rat gestellt, dem vom Förderverein vorgeschlagenen Sanierungs-konzept zuzustimmen.

In der Ratssitzung am 13.2.2020 haben sich CDU und SPD gegen diesen Vorschlag aus-gesprochen. In der geheimen Abstimmung (beantragt von der CDU-Fraktion) haben sich 10 Ratsmitglieder für den FWG-Antrag ausgesprochen. 15 Ratsmitglieder haben dagegen gestimmt und den FWG-Antrag damit abgelehnt. Apropos geheime Abstimmung: Wir sind der Meinung, dass man zu seiner Entscheidung in öffentlicher Abstimmung stehen sollte. So geht nämlich Transparenz.

Beschlossen hat der Rat anschließend einen mittelfristigen Fortbestand des Hallenbades Barrien  und einen Zuschuss bis zu insgesamt 250.000 € für unvermeidbare und dringend notwendige Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Schade!

Für knapp eine halbe Million Euro hätte die Stadt „ihr“ Barrier Bad komplett saniert und zukunftsfähig gemacht.

Halbzeitbilanz der Freien Wählergemeinschaft Syke

Die Freie Wählergemeinschaft Syke hält Wort. Wie im August dieses Jahres angekündigt, wollen wir im Sinne einer Halbzeitbilanz in den kommenden Monaten nach und nach zu einzelnen Punkten unseres Wahlprogramms Stellung beziehen und zeigen, was seit 2016 mit Hilfe der FWG für Syke erreicht werden konnte. Hier ist nun der zweite Teil, das Thema “Renovierung des Syker Hallenbades”.

Wir wünschen allen, die Interesse an dieser Bilanz haben, viel Freude an unseren Videoclips.

Zum Video: Hallenbad Syke

Wahlprogramm als pdf

FWG Syke hilft helfen

Stellvertretend für die FWG Syke übergaben Gabriele Beständig und Andreas Schmidt eine Spende an Ralf Grey von der Syker Tafel.

Ausdrücklich wurde die Arbeit der Syker Tafel gewürdigt und ihre Bedeutung für die armutsgefährdeten Mitbürger betont.

Abschlussveranstaltung Stadtradeln 2019 – die FWG wurde geehrt

Gut besucht war der Syker Rathaussaal am Freitag, dem 25.10.2019, denn die Bürgermeisterin hatte zur Abschlussveranstaltung des Stadtradelns 2019 eingeladen.

Bereits zum 3. Mal hatte die Stadt Syke am Wettbewerb STADTRADELN teilgenommen und wieder konnten die Ergebnisse in allen Bereichen verbessert werden. Bundesweit haben in diesem Jahr 1.127 Kommunen teilgenommen und die Auswertung hat ergeben, dass Syke mit dem 431. Platz im oberen Drittel liegt und damit ein sehr achtbares Ergebnis erzielen konnte.

In Syke haben in diesem Jahr 19 Radlergruppen teilgenommen. Die Gruppe „FWG und Freunde“ nahm mit 13 aktiven Radlern und Radlerinnen teil und durfte sich am Freitag über eine Urkunde freuen. Ihre Radler*innen waren die aktivsten von allen. Pro Teammitglied erradelten sie 298 km und somit vermied jedes Teammitglied 550 kg CO2. Deshalb verliehen das Klima-Bündnis und die Stadt Syke der Gruppe „FWG und Freunde“ eine Auszeichnung in Bronze als besondere Anerkennung. Diese Auszeichnung soll uns ein Ansporn sein, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen und das diesjährige Ergebnis wenn möglich noch zu toppen.

Im Anschluss an die Ehrungen referierte Lena Steinbrecher, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Diepholz zum Thema  „Sicherheit auf dem Rad“ und beantwortete geduldig alle Fragen der Anwesenden.

Herbstmarkt 2019 in Syke – Die FWG war dabei.

Das Wetter meinte es gut mit Syke. Die zahlreichen Besucher ließen sich gut gelaunt durch die Hauptstraße treiben, hielten hier ein Schwätzchen mit Bekannten und begutachteten dort die Auslagen in den vielen Ständen.
Auch der Stand der FWG erfreute sich großer Beliebtheit, hatten die Standbetreuer Andreas Evers, Gabriele Beständig, Marlene Früchtenicht, Anja Maas und Peer Schmidt doch, ganz der Jahreszeit entsprechend, leckere Äpfel zu verteilen. Ganz nebenbei ergaben sich dabei gute und konstruktive, manchmal auch hitzige Gespräche mit Syker Bürgern und das war ja auch der Grund, warum sich die FWG mit einem Stand am Herbstmarkt beteiligte: Hören, wo der Schuh drückt.

Vieles hatten die Syker Bürger auf dem Herzen: Der wiederholte Abriss alter, straßenprägender Gebäude in der Hauptstraße – die Abholzung alter Bäume, die neuen Mehrfamilienhäusern Platz machen müssen – die Errichtung mehrstöckiger Wohnhäuser in der Innenstadt, deren Wohnungen sich einfache Bürger nicht mehr leisten können – das Fehlen bezahlbaren Wohnraumes – das schleichende Verschwinden von wichtiger Infrastruktur aus den Dörfern, wie Bankfilialen oder Einkaufsmöglichkeiten. Wie seufzte eine Standbesuchern aus tiefstem Herzen: “Man traut sich ja meistens schon gar nicht mehr, offen seine Meinung zu sagen.“

Diese Gespräche zeigen, wie wichtig es ist, dass Politik den Bürgern eine Möglichkeit bietet, sich Sorgen von der Seele zu reden, loswerden zu können, was Angst macht, auch wenn die Politik kurzfristig daran nichts ändern kann. Aber sagen dürfen, muss man es können.

Niedersächsischer Städtetag zum Durchbruch bei der Grundsteuerreform

„Mit großer Erleichterung nehmen wir heute zur Kenntnis, dass 48 Stunden vor der Abstimmung im Bundestag ein politischer Durchbruch zu Gunsten der Grundsteuerreform gelungen ist.“ sagte heute der Präsident des Niedersächsischen Städtetags Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

Presseinfo

Die Freie Wählergemeinschaft Syke stellt für den Haushalt 2020 den folgenden Antrag:

  1. die neun Ortsfeuerwehren werden mit Defibrillatoren ausgestattet. Pro Ortsfeuerwehr wird ein Defibrillator angeschafft. Der Defibrillator ist auf einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mitzuführen.

  2. hierfür werden entsprechende finanzielle Mittel in der Haushalt 2020 eingestellt.

Antrag

Pressestimmen

Fahrradtour „FWG vor Ort“ in Heiligenfelde

Bei bestem Wetter radelten am gestrigen Freitagnachmittag 11 FWGler*innen und drei Gäste vom Rathaus Syke über Clues zum DGH nach Heiligenfelde. Wir wollten die Projekte vor Ort in Augenschein nehmen, die die FWG in ihrer Ratsarbeit mit unterstützt hat und auch jene, die unsere Unterstützung noch benötigen werden. Organisiert hatten die Tour das Heiligenfelder FWG-Ortsratsmitglied Horst Hickmann und FWG-Ratsfrau Marlene Früchtenicht.

Schon die repräsentative Auffahrt zum DGH löste bei allen Mitradlern Genugtuung aus, denn alle hatten noch den schlaglochübersäten Vorplatz in Erinnerung, der einst manchem Gast beim Aussteigen aus dem Auto nasse Füße beschert hatte. Bei Kaffee und Kuchen erläuterte uns F. Wohlers als Bauleiter den mühsamen Weg vom Schotterplatz zum wohlgestalteten Parkplatz. Private Spenden, Fördergelder und von der FWG mitgetragene Gelder aus dem Stadtsäckel ermöglichten diese Maßnahme, die mit unendlich viel ehrenamtlichem Einsatz umgesetzt werden konnte. Heiligenfelde kann stolz sein auf diesen Ort der Vereine und der Gemeinschaft.

Unser nächstes Ziel war die Freiwillige Feuerwehr Heiligenfelde. Vor Ort erwartete uns Manuel Schulenberg. Später vergrößerte sich unsere Radlergruppe um eine weitere Person, den Heiligenfelder Ortsbürgermeister Wilken Hartje. Immerhin 50 aktive Feuerwehrleute haben hier ihren Standort, dazu kommen noch eine aktive Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehr, die gemeinsam mit Henstedt betrieben wird. M. Schulenberg führte uns durch das Gebäude bis hinauf auf den Dachboden. Eindrücklich wurde die beengte Situation im Mannschaftsraum sichtbar. Nicht jeder Feuerwehrangehörige hat zurzeit seinen eigenen Spind. Die Feuerwehr Gessel-Ristedt hat bereits zugesagt, ihre Spinde aus den alten Feuerwehrhäusern zur Verfügung zu stellen. Damit ist dann zwar die Unterbringung der persönlichen Dienstkleidung gesichert, sie geht aber zu Lasten des Raumbedarfes fürs Umziehen. Dafür bleibt dann nur noch ein schmaler, 70cm breiter Gang. Der Raum für die Jugendfeuerwehr ist bereits der Platznot zum Opfer gefallen. Die Kinderfeuerwehr muss ihre persönliche Übungsbekleidung mit nach Hause nehmen. Einen Teil der oberen Etage nimmt ein in seiner Beengtheit gemütlich wirkender, 70er Jahre Charme versprühender Mannschaftsraum ein mit einer winzigen Küchenzeile. Daran schließt sich ein Materiallager an. Der hintere Teil der oberen Etage ist nicht ausgebaut und erlaubt dem Betrachter einen Blick unter die Dachplatten, die ganz offensichtlich ihre besten Jahre lange hinter sich haben und hier und da undichte Stellen aufweisen. Auch die Feuerwehrfahrzeuge entsprechen nicht mehr den Erfordernissen der Zeit, sind aber noch durchaus einsatzfähig. Moderne Feuerwehrfahrzeuge sind aber länger und breiter und würden nicht mehr in das Feuerwehrgebäude hineinpassen.

Wir verlassen die Feuerwehr mit der tiefen Einsicht in die Notwendigkeit eines Feuerwehrneubaues zum nächstmöglichen Zeitpunkt und sind froh darüber, uns vor Ort selber einen Eindruck von der aktuellen Situation verschafft zu haben.

Vor der Astrid-Lindgren-Schule in Heiligenfelde wartete bereits Schulleiter Wolfgang Schmidt auf uns. In 2018 wurden in der Schule die Schülertoiletten saniert und neue Tische und Stühle für die Klassenräume angeschafft. Jetzt wollte uns Herr Schmidt die aktuellen Anbaupläne für die Schule vorstellen. Geplant ist ein modernes funktionales und trotzdem repräsentativ wirkendes Schulgebäude, das die räumliche Situation in der zweizügigen Grundschule enorm entzerren und verbessern wird. Wir sind genauso begeistert von den Plänen wie der Schulleiter selbst, auch wenn dieser großzügige Anbau wiederum ein Millionenprojekt sein wird.

Zum Abschluss unserer interessanten Tour hatte H. Hickmann eine Betriebsführung durch den Betrieb von New Tec organisiert. Sozusagen als Bonbon, denn die Politik hat direkt keinen Einfluss auf die Tätigkeiten von New Tec. Der Geschäftsführer H. Hüsker selbst nahm sich die Zeit, uns seinen Betrieb zu zeigen und uns den Zweck der Neubauten zu erläutern.

Ganz unter dem Eindruck des Erlebten radelte die Gruppe nach Syke zurück und war sich einig, dass die Fahrradtour „FWG vor Ort“ im nächsten Jahr unbedingt eine Neuauflage erfahren soll.

Frau.Macht.Demokratie – Die FWG macht mit.

„Nachwuchs für die Ratsarbeit gewinnen“ war das häufigste Argument der Mentor*innen, „die eigene Gemeinde mitgestalten wollen“ das häufigste Argument der Mentees auf der ersten von insgesamt drei Rahmenveranstaltungen im Mentoring-Programm der Landesregierung. Über das Mentoring-Programm „Frau.Macht.Demokratie“ haben wir schon vor einiger Zeit berichtet. Jeweils eine Ratsfrau bzw. ein Ratsherr als Mentor*in begleitet eine interessierte Frau, die Mentee auf ihrem Weg in die Politik. In der FWG engagieren sich Gabriele Beständig und Marlene Früchtenicht als Mentoren, die mit ihren Mentees Christine Frontzek und Anja Maaß jeweils ein Tandem bilden.

Am Mittwoch, dem 11.9.19 besuchte das Tandem Früchtenicht/Maaß die erste von insgesamt drei Rahmenveranstaltungen in Oldenburg. Das Programm lautete „Mentoring – wie geht das?“. Hinter diesem Titel verbarg sich im Wesentlichen eine Einführung in die Arbeit der Tandems. Sehr bald stellte sich heraus, dass die Teilnehmer*innen aus den verschiedensten Gegenden Nordniedersachsens kamen. Das nördlichste Tandem kam von der Nordseeinsel Juist, das südlichste aus dem Osnabrücker Land. Die anschließende Kaffeepause bot Gelegenheiten, andere Teilnehmer*innen kennen zu lernen und so stellte sich heraus, dass neben dem Syker Tandem auch noch eines aus Twistringen teilnahm.

Nach der Kaffeepause gab es ein Impulsreferat und anschließend erfolgte das Kernstück der Veranstaltung, nämlich die Aufteilung in verschiedene Arbeitsgruppen nach Mentor*innen und Mentees getrennt. Erforscht werden sollten in den Gruppen die Erwartungen bzw. die Befürchtungen der Teilnehmenden am Mentoring-Programm anhand eines Fragebogens. Diese Vorgehensweise zwang alle Beteiligten, sich mit den Erwartungen an die Zusammenarbeit des eigenen Tandems auseinanderzusetzen. Dabei ergaben sich  wesentliche Erkenntnisse sowohl für die Mentor*innen als für die Mentees:

  • Die Mentor*innen sollen „Türöffner“ für die Mentees sein.

  • Die Mentees sollen ein realistisches Bild von der Arbeit in einem politischen Gremium erhalten.

  • Die Mentees dürfen an allen öffentlichen Ausschuss- und Ratssitzungen teilnehmen.

  • Die Mentees dürfen nach Absprache an Fraktionssitzungen teilnehmen.

  • Den Mentees sollte ein Rederecht in den Fraktionssitzungen eingeräumt werden.

  • Die Mentees dürfen nach Absprache interfraktionell arbeiten.

  • Die Mentees müssen sich am Ende des Mentoring-Programmes nicht für die Mitarbeit in der Partei ihrer Mentorin/ihres Mentors entscheiden.

  • Die Mentees können sich am Ende des Mentoring-Programms auch gegen eine aktive Mitarbeit in politischen Gremien entscheiden.

Also: Packen wir es an!

Frau. Macht. Demokratie. Das neue Mentoringprogramm der Landesregierung.

Die FWG-Ratsfrauen machen mit.

Gabriele Beständig und Marlene Früchtenicht sind die beiden FWG-Frauen im Syker Stadtrat. Sie haben sich als Mentorinnen für junge Frauen angeboten, die Interesse an Politik haben. Gemeinsam mit ihren beiden Mentees Anja Maas und Christine Frontzek nehmen sie teil am oben genannten Mentoringprogramm. Im Rahmen dieses Programmes unterstützen die Mentorinnen ihre Mentees beim Einstieg in die Politik. So dürfen die Mentees z.B. das Alltagsgeschehen in der Fraktion, den Ausschüssen und im Stadtrat kennen lernen und bekommen Zugang zu wichtigen Netzwerken.

Gestern fand die Eröffnungsfeier mit großem Bahnhof in Hannover statt. Gabriele Beständig begleitete die beiden Mentees. Dieser Veranstaltung folgen ab September eine ganze Reihe weiterer Veranstaltungen, in denen Mentorinnen und Mentees miteinander zu Themen arbeiten werden. Wir werden zu gegebener Zeit weiter darüber berichten.

Einweihung des Feuerwehrhauses FFw Gessel-Ristedt am 23.8.2019 – Die FWG war dabei.

Am 16.8.2019 fusionierten die beiden Freiwilligen Feuerwehren Gessel und Ristedt in einer Feierstunde im Syker Rathaus offiziell zur Freiwilligen Feuerwehr Gessel-Ristedt. Auch der frisch gewählte neue Brandmeister, Tim Lehrfeld, erhielt seine Ernennungsurkunde aus der Hand der Bürgermeisterin Frau Laue.
Gestern war es dann soweit: Die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses und die Übergabe des neuen TLF 3000 fand in einem großen Rahmen vor Ort mit vielen Gästen in Feierlaune statt. Tim Lehrfeld, der neue Brandmeister der fusionierten Wehr, begrüßte die Gäste und die vielen anwesenden Feuerwehrleute. Danach folgten zahlreiche Grußworte von den Stadt- und Kreisbrandmeistern, den beiden ehemaligen Brandmeistern der nun fusionierten Wehren, der Bürgermeisterin Frau Laue sowie der Ortsbürgermeister Gessel und Ristedt, in denen der Werdegang der Fusion nachgezeichnet wurde. Den Abschluss dieses offiziellen Teils bildete die symbolische Schlüsselübergabe des neuen TLF mittels eines überdimensionalen Holzschlüssels. Mit einem gemeinsamen Abendessen folgte der gemütliche Teil und anschließend die Besichtigung der Räumlichkeiten im neuen Feuerwehrhaus.
Am 14.9.2019 wird noch ein Tag der offenen Tür folgen, an dem das neue Gebäude und das neue TLF der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Danach kehrt die Freiwillige Feuerwehr Gessel-Ristedt endgültig wieder zurück zum Alltag.

Halbzeitbilanz der Freien Wählergemeinschaft Syke

Die Freie Wählergemeinschaft Syke hält Wort. Im Sinne einer Halbzeitbilanz wollen wir in den kommenden Monaten nach und nach zu einzelnen Punkten unseres Wahlprogramms Stellung beziehen und zeigen, was seit 2016 mit Hilfe der FWG für Syke erreicht werden konnte.

Wir wünschen allen, die Interesse an dieser Bilanz haben, viel Freude an unseren Videoclips.

Zum Video: FFW Gessel/Ristedt

Wahlprogramm als pdf

Interessante Details zu dem geländegängigen Löschspezialisten der Feuerwehr Gessel/Ristedt

Alle Leser, die an den technischen Details interessiert sind, sollten den nachfolgenden Link anklicken:

Magirus Deutz

FWG bei der Eröffnung des Syker Reisegartens am Hohen Berg

Gemeinsam mit der Bürgermeisterin Suse Laue und Erstem Stadtrat Thomas Kuchem starteten zehn Fahrradfahrer, darunter auch FWG-Mitglieder, am Sonntag, dem 21.7.2019, um 13.00 Uhr am Syker Rathaus zum Hohen Berg in Ristedt. Das Wetter stimmte und die Stimmung war prächtig. Schon von weitem grüßten uns die bunten Drachen der Syker Drachenfreunde. Wir stellten unsere Fahrräder an den neuen lindgrünen Ypsilonbügeln ab und sahen uns um. Die Luft war klar und wir bewunderten die grandiose Aussicht. Der Platz war frisch gemäht. Was war denn jetzt neu hier? Immerhin hatte auch die FWG im Rat für die Herrichtung des Reisegartens viel Geld bewilligt! Aussichtsturm, Spielplatz mit Seilbahn, Piratenschiff, Karussell, Schutzhütte und Grillplatz gibt es hier schon länger. Aber da war es ja schon: eine Luftpumpenstation für schlappe Fahrradreifen, besagte Ypsilon-Fahrradbügel, mehrere Bänke und Tische, Liegebänke zum Ausruhen für müde Wanderer u.a. Eingehend studierten wir die neue Infotafel, die auf die anderen Reisegärten der Region in Bassum, Twistringen, Stuhr und Weyhe hinweist. Alle Reisegärten wurden durch die W.I.N.-Region gefördert und sind attraktive Ziele für Fahrradtouren.

Um 14.00 Uhr eröffnete die Bürgermeisterin den Syker Reisegarten vor den inzwischen schon zahlreich eingetroffenen Besuchern. Danach war das üppige Kuchenbüfett eröffnet und auch der gut ausgestattete Getränkestand war stark frequentiert. Organisiert hatten das alles die rührigen Ristedter Vereine.

Die Kinder waren gut beschäftigt, die jungen Erwachsenen versuchten sich mehr oder weniger erfolgreich am für diesen Tag provisorisch zur Kletterwand umfunktionierten Aussichtsturm, und alle anderen saßen, vergnügt plaudernd, an den im Schatten aufgestellten Klapptischen. Der Hohe Berg bewies einmal mehr, dass er ein attraktives Ziel für alle Altersgruppen ist.

Volksradfahren in Barrien 2019. Die FWG war dabei.

Ausgerechnet auf den Pfingstsonntag fiel das traditionelle Barrier Volksradfahren in diesem Jahr. Wer würde denn überhaupt Zeit haben, unsere Gruppe „FWG und Freunde“ zu verstärken, zumal der Wetterbericht bestes Pfingstwetter vorhergesagt hatte?
Wir machten uns im Vorfeld Sorgen. Und tatsächlich war die Gruppe „FWG und Freunde“ am Meldeschluss nicht über sechs Teilnehmer*innen hinausgekommen. Ein kümmerliches Häufchen würde sich am 9. Juni an der GS Barrien treffen, das war schon einmal klar. Schade. Dabei hatten wir doch einen Ruf zu verteidigen als die drittstärkste Gruppe beim Volksradfahren im Vorjahr.
Um 9.30 Uhr wollten wir uns treffen, so war es ausgemacht. Und, oh Wunder, es gesellten sich spontan noch fünf weitere FWG-Freunde zu uns. Das gute Wetter hatte sie doch noch zum Volksradfahren gelockt, so dass wir schließlich mit 11 Personen starten konnten. Das war doch gar nicht sooo schlecht für einen Pfingstsonntag.
Professionell wie immer, lief die Anmeldeprozedur ab, ohne jedes Chaos. Alles war bestens organisiert und vorbereitet. Wir studierten die Streckenkarte und los ging es, zunächst rund um den Mühlenteich, den Schwarzen Berg hinauf, Richtung Syke. Bis dort hatten wir bereits ¼ unserer Gruppe verloren. Waren wir etwa zu schnell unterwegs?
Über Hillersen führte der Streckenplan uns über Schnepke weiter nach Falldorf. Die ersten Streckenposten hatten wir bereits passiert und unsere Stempel abgeholt. In Falldorf war eine offizielle Pause eingeplant, ganz zum Anlass passend auf dem Hof von Fahrrad Haake. Wir staunten über die Menge der Fahrradfahrer, die dort bereits Eis schleckte, sich ein Getränk besorgte oder den Haake-Service in Anspruch nahmen. Die Organisatoren des Volksradfahrens hatten an alles gedacht und die Teilnahme war offensichtlich sehr gut.
Danach ging es weiter über Alt-Gödestorf und über den Berg zum Drei-Dörfer-Haus. Am Rand der Strecke, an einer Böschung mitten in der Feldmark, lehnte ein silbernes Herrenfahrrad. Ein Pullover klemmte auf dem Gepäckträger und der Helm hing ordentlich am Lenker. Nur vom Besitzer war weit und breit keine Spur. Andreas erinnerte sich, dieses Rad dort schon am späten Vorabend liegen gesehen zu haben. Was war passiert? Ach ja, es war ja Pfingsten, und der Maibaum grüßte zu uns herab. Das musste der Grund sein: Vermutlich hatte der Fahrradbesitzer den Maibaum etwas zu gründlich „begossen“ und vorsichtshalber sein Fahrrad an der Böschung abgelegt. Er würde es sicher später holen, vorausgesetzt er wusste noch, wo er sein Rad abgelegt hatte.
Wir beschlossen, eine Extrapause bei Andreas einzulegen. Die 200 m Umweg würden wohl nicht auffallen.
Nach einem kurzen Umtrunk ging es weiter über Osterholz, durch den Okeler Bruch zum Golfplatz und weiter nach Barrien zur Sporthalle, dem Ausgangspunkt unserer Tour.
Immerhin erreichten noch 2/3 unserer Gruppe „FWG und Freunde“ das Ziel. Es war Pfingsten und familiäre Verpflichtungen konnten schließlich nicht komplett ignoriert werden. So passierte es, dass auch die Verfasserin dieser Zeilen knapp vor dem Ziel Richtung Familie abbog.
Fazit:
– Die Organisation des Volksradfahrens 2019 war wie immer tadellos.
– Weit mehr Fahrradfahrer*innen als von den Organisatoren angenommen, nahmen teil.
– Das Wetter war ideal zum Fahrradfahren und die Stimmung entsprechend gut.

Auch wenn die Gruppe „FWG und Freunde“ ihren Platz als drittstärkste Teilnehmergruppe nicht halten konnte: Was soll´s. Dabeisein ist alles. In 2020 ist wieder alles offen, und dann fällt das Barrier Volksradfahren nicht mit Pfingsten zusammen.

Fraktionssitzung im neuen Feuerwehrgebäude

Am 4.6. haben wir unsere Fraktionssitzung im neuen Feuerwehrgebäude der Feuerwehr Gessel-Ristedt in Ristedt abgehalten. Bevor wir in der Fahrzeughalle Platz genommen und die Tagesordnung abgearbeitet haben, bekamen wir eine kompetente Führung durch das Gebäude durch die beiden Brandmeister Peter Lehrfeld und Manfred Poggenburg, ebenfalls FWG- Mitstreiter. Das Gebäude ist zwar noch nicht komplett fertig, aber beeindruckend groß. Bis zu fünf Feuerwehrfahrzeuge können in der Fahrzeughalle untergebracht werden. Eines dieser Fahrzeuge, ein nieselnagelneues Tanklöschfahrzeug (TFL 3000) war extra für die FWG-Fraktion vor das Gebäude gefahren worden. Mit Freude stellten beide Brandmeister die verschiedenen Funktionen des Fahrzeuges vor, das immerhin stolze 235.000,- € gekostet hat. Noch kann das Fahrzeug nicht in der Halle untergebracht werden. Es ist noch viel zu tun bis zur Einweihung am 23.8.2019, aber beide Brandmeister waren zuversichtlich, den Termin einhalten zu können. Für alle Interessierten Bürger wird es am 14.9.2019 einen Tag der offenen Tür geben.

Thema Wolf: Interessensausgleich zwischen Artenschutz und Weidetierhaltern

vor knapp 3 Jahren hatte die FWG-Kreistagsfraktion beantragt, dass der Landkreis Diepholz sich in vielfältiger Weise und auf unterschiedlichen Ebenen der Politik dafür einsetzen solle, dass geeignete Maßnahmen für eine Begrenzung der Wolfspopulation ergriffen werden (s.a. FWG-DH)

Das hat jetzt zu der Verabschiedung eines Gesetzentwurfes durch die Bundesregierung geführt (siehe auch Pressemitteilung Bundesumweltministerium).

Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e.V. – Mitgliederversammlung im Rathaus in Bremen, am 6.Mai 2019

Als  Vertreter der Stadt Syke haben Thomas Kuchem, Jannis Petermann und Gabriele Beständig an der Mitgliederversammlung teilgenommen. Karoline Linnert,  Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen, Stellvertreterin des Präsidenten des Senats und Bürgermeisterin von Bremen berichtete zum Stand der Grundsteuerreform.

Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass die Bemessung der Grundsteuer für Immobilien verfassungswidrig  ist.

Für die bis Ende 2019 abzuschließende Reform der Grundsteuer liegen jetzt erste Eckpunkte vor, die erneut auf ein eher komplexes Bewertungsverfahren hindeuten.

Ohne Reform bis zur gesetzten Frist droht ein Wegfall der wichtigen Einnahmequelle. Bis zum 31.12.2019 muss mindestens ein Plan zur Wertermittlung stehen.

Der Jahresabschluss 2018 wurde vorgestellt und der Vorstand entlastet.

Weiter wurde der Beschluss über das Handlungsfeld „Mobilität“: Fortführung der Bearbeitung “Radverkehr“ auf der regionalen Ebene gefasst.

WAM „wertabhängigen Modell“  gegen WUM wertunabhängiges Modell“

Es geht um zwei Modelle, die miteinander in Einklang gebracht werden sollen: Eines orientiert sich auch am Wert der Grundstücke und Gebäude; das andere Modell allein an der Fläche.

Das modifizierte WAM-Modell berücksichtigt auch die lokalen Wertunterschiede. Zudem soll das Gebäudealter Berücksichtigung finden.

Für das Kompromissmodell müssen neben den Grundstücksflächen auch die Gebäudeflächen erhoben werden. Schwierig ist es bei Objekten mit betrieblichen Nutzungen oder reinen Geschäftsgrundstücken. Hier ist ein vereinfachtes Sachwertverfahren geplant.

Ein großer Vorteil des Kompromissmodells ist, dass eine aufwändige Grundgesetzänderung vermieden werden kann.

Wenn alle Stricke reißen und die Reform scheitert, fällt die Grundsteuer an die Länder – die Einheitlichkeit der Rechtsordnung und der Wirtschaftsbedingungen würde aufgegeben.

Vorbild: Die digitale Gesellschaft in Estland

Die Kreistagsfraktion der Freien Wählergemeinschaft hatte am 8. Mai im Gleis 1 zu einem Vortrag zu dem Thema “Wie digital ist Deutschland?” eingeladen.

Der Vortragende, Honorarkonsul Dr. Til Assmann hat leidenschaftlich und kompetent die Grundzüge der digitalen Verwaltung in Estland erläutert. Die zahlreichen Zuhörer konnten erfahren, wie eine schlanke bürgernahe Online-Verwaltung vielleicht auch in Deutschland aussehen könnte. Die Einfachheit des gewählten Ansatzes und der hohe Nutzen für die Bürger war sehr beeindruckend. Man fragt sich, warum es in Deutschland so schwierig ist, eine derartige Reform der Verwaltung durchzuführen und hierbei die Interessen und Bedürfnisse der Bürger und Bürgerinnen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht das “wir haben es schon immer so gemacht”.

Mögen die Denkanstöße reichlich Früchte tragen.

Die Präsentation kann über das Kontaktformular angefordert werden und wird Ihnen dann via email zugesandt.

Digitalisierung in Estland ist eine Lust und keine Last!

Die FWG LK DH lädt ein zu einem Vortragsabend am Mittwoch, dem 8. Mai 2019,
20.00 Uhr in Syke im Gleis 1, also im Bahnhof Syke.
Als Experte für das Thema  „Digitalisierung in Estland – Ein Vorbild für Deutschland?“
wird Dr. Til Assmann, Bremer Unternehmer und Honorarkonsul der Republik Estland,
versuchen, den Gästen informativ und humorvoll die Augen zu öffnen.
Herzliche Einladung.

Der Ortsbürgermeister Andreas Schmidt besuchte zusammen mit der Bürgermeisterin Frau Suse Laue und dem Ortsratsmitglied Georgio Lindhoff Flüchtlinge in ihrer Schnepker Unterkunft.

Das Treffen diente dem gegenseitigen Kennenlernen und der Information über evtl. bestehende Probleme. Es herrschte eine sehr nette und harmonische Atmosphäre.

Andreas Schmidt verteilte zum Abschluß des Treffens Schokoladenosterhasen.

Die Flüchtlinge wurden herzlich zur Teilnahme an dem am Samstag stattfindenden Osterfeuer in Gödestorf eingeladen.

Mentoring-Programm Frau. Vortrag durch die Gleichstellungsbeauftragte Frau Stern

Damit sich zukünftig mehr Frauen in politischen Gremien engagieren, startet das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung jetzt das Mentoring-Programm „Frau. Macht. Demokratie“.  Das Programm bietet Frauen ein Jahr lang die Möglichkeit sich durch gemeinsames Lernen mit politisch erfahrenen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, so genannten Mentorinnen und Mentoren, in kommunalpolitische Themen hineinzudenken, Handlungskompetenzen zu erlangen und Zugang zu Netzwerken zu erhalten.

Die FWG unterstützt das Programm für mehr Frauen in der Kommunalpolitik.

Herzlich willkommen.

Die FWG meint, 100 Jahre Frauenwahlrecht sind ein guter Anlass, das Thema Parität in den Parlamenten intensiv anzugehen.

Am Abend des 25.03.2019 war es wieder so weit. Mehr als 30 Personen kamen zum traditionellen FWG-Treffen in das Hotel “Steimker Hof“.
Neben geistiger Nahrung im Sinne mehrerer Vorträge (Bauplanungsverfahren, soziale Medien, Halbzeitbilanz), kam auch die kulinarische Seite in Form von Currywurst und Kartoffelsalat nicht zu kurz. Es kam zu anregenden Diskussionen zu den einzelnen Themenbereichen.
Als besondere Gäste durften wir die Herren Hermann Schröder und Ulrich Helms vom Kreistag begrüßen.
Es war ein rundum schöner Abend.

Große Anerkennung für die Tafel Syke

Eine Abordnung der FWG aus Stadtrat und Kreistag besuchte am 4.3.2019 die Tafel Syke.
Die Herren Ralf Grey (Tafelsprecher) und Claus-Dieter Wehmeier gaben ausführliche Informationen zu der praktischen Arbeit und zu den Zukunftsplanungen.
Die Tafel Syke ist eine Einrichtung der Diakonie mit Ausgabestellen in Syke, Weyhe und Bruchhausen-Vilsen. Die Arbeit in den Ausgabestellen, sie bestehen seit 2005/2006, wird fast ausschließlich von über 130 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen geleistet.
Für das Kundenklientel sind drei Transporter an 7 Tagen in der Woche im Nordkreis unterwegs.
Im Jahre 2018 betreute die Tafel Syke rund 1.400 Personen (900 Erwachsene und 500 Kinder).
Die FWGler waren beeindruckt und dankbar von dem ehrenamtlichen Engagement und den Leistungen der Tafelhelfer*innen.

FWGler besuchen den GC Syke

Dreißig FWGler unternahmen am Freitag, den 15.02.2019 einen Ausflug zum Golfplatz in Okel. Werner Früchtenicht (als Chefgreenkeeper) führte die Anwesenden in die Entwicklungsgeschichte des Golfplatzes von seiner Entstehung in den 1980-Jahren und seiner kontinuierlichen Weiterentwicklung bis in die Gegenwart ein.
Es war interessant zu hören, wieviel Know-how und ständige Pflegearbeit in solch einem Golfplatz stecken. In diesem Jahr begeht der Golfclub sein 30-jähriges Bestehen.

Neue Geschäftsführerin der FWG–Stadtratsfraktion

Da Christian Flor als Nachrücker Mitglied des Stadtrates geworden ist, war eine Nachfolge für seine Funktion als „Geschäftsführer der FWG-Fraktion“ erforderlich. Die Fraktion freut sich, dass Marina Littau ab 1.1.2019 die Geschäftsführung übernommen hat. Marina ist 30 J., verheiratet und arbeitet als Industriekauffrau im technischen Vertrieb.

Wir wünschen ihr viel Erfolg und Freude.